Museumspädagogik (Villa urbana)

Schrei­ben wie die Römer” – die Wachs­ta­fel
Das Lesen und das Schrei­ben waren bei den Römern bereits genauso wich­tig wie bei uns. Sowohl in der Ver­wal­tung in Form von Ver­trä­gen, Lis­ten, Kas­sen­bü­chern, als auch im Pri­va­ten Leben als Briefe und Bücher war Schrift all­ge­gen­wär­tig. Man schrieb auf Holz­ta­feln, Wachs­ta­feln, Papy­rus, Stein und Metall. Wir wer­den das Schrei­ben mit Grif­feln auf Wach­stä­fel­chen mit den Kin­dern nach­voll­zie­hen und eine kleine Ein­füh­rung in die römi­sche Schrift bie­ten.

Ablauf der Aktion (ca. 80 min):
– Ein­füh­rung
– Gie­ßen der Wachs­über­züge in vor­ge­fer­tigte Tafeln
– Füh­rung durch die Anlage
– Schreib­ver­su­che auf der Wachs­ta­fel
Die Kin­der dür­fen die Wachs­ta­feln mit­neh­men.


Römi­sches Hand­werk – das Mosaik
Unter Mosaik wird ein Wand- oder Boden­be­lag ver­stan­den, der aus bear­bei­te­ten Natur­stei­nen wie Mar­mor, Kalk- oder Sand­stein oder ande­ren Mate­ria­lien wie Ton- oder Glas­stück­chen her­ge­stellt wurde. Der Mosa­ik­bild­ner ver­fügte dem­nach nicht nur über eine rei­che Mate­ri­al­aus­wahl, son­dern auch über eine rei­che Far­ben­skala. Mit der Anord­nung ver­schie­den far­bi­ger Stein­chen konn­ten belie­bige Mus­ter erzielt wer­den. Die Dar­stel­lun­gen reich­ten in römi­scher Zeit von ein­fa­chen, häu­fig geo­me­tri­schen Mosai­ken in schwarz-weiß bis hin zu kost­ba­ren far­bi­gen figür­li­chen Kom­po­si­tio­nen mit fei­nen far­bi­gen Abstu­fun­gen. Die Mosa­ik­set­zer arbei­te­ten nach Vor­la­gen und Vor­zeich­nun­gen, teil­weise wur­den auch vor­be­rei­tete Ver­satz­stü­cke in den Boden ein­ge­setzt. Anschlie­ßend wur­den die Mosa­ik­bö­den geschlif­fen und poliert, so dass die Wir­kung der far­bi­gen Steine voll zur Gel­tung kam.

Ablauf der Aktion (ca. 150 min.):
– kurze Ein­füh­rung
– Kle­ben von Mosa­ik­stei­nen
– Kle­ben von Mosa­ik­stei­nen auf eine  Holz­un­ter­lage
– Füh­rung durch die Anlage
Die Kin­der dür­fen die Mosa­ik­plat­ten mit­neh­men.


Römi­sche Fibeln
Klei­der machen Römer und die römi­sche Klei­dung wurde von Fibeln zusam­men­ge­hal­ten. Fibeln sind Gewand­na­deln, die der moder­nen Sicher­heits­na­del nicht unähn­lich sind.
Es wer­den mit den Kin­dern Draht­fi­beln nach anti­kem Vor­bild gefer­tigt und in die­sem Zusam­men­hang über die römi­schen Tracht­sit­ten berich­tet.

Ablauf der Aktion (max. 120 min.): 
– Ein­füh­rung
– Fer­ti­gen der Fibeln
– Füh­rung durch die Anlage
Die Kin­der dür­fen die Draht­fi­beln mit­neh­men. Diese Aktion ist für Schü­ler ab Kl. 7 geeig­net.


Spie­lend Wis­sen über die Römer erfah­ren
Es wer­den ein­fa­che römi­sche Brett­spiele in Stoff­beu­teln mit den Schü­lern gefer­tigt. Diese und andere Spiele wer­den dann gespielt und über das Leben römi­scher Kin­der berich­tet. Die Spiel­pläne wer­den auf den Stoff­beu­tel gezeich­net, in dem spä­ter die selbst her­ge­stell­ten Spiel­steine auf­be­wahrt wer­den kön­nen.

Ablauf der Aktion (max. 120 min.):
– Ein­füh­rung
– Fer­ti­gen der Brett­spiele
– Füh­rung durch die Anlage
Die Kin­der dür­fen die Spiele mit­neh­men.


Klänge aus der Römer­zeit   
Musik war auch in der Zeit der Römer all­ge­gen­wär­tig. In allen Lebens­be­rei­chen besaß sie einen hohen Stel­len­wert. Nicht zuletzt diente sie zur Unter­ma­lun­gen von Fei­ern und Fes­ten und hat somit auch hier in der Villa urbana ihre Berech­ti­gung. Neben span­nen­den Infor­ma­tio­nen zur Musik der Antike wer­den die Schü­ler auch eines der ein­fachs­ten Musik­in­stru­mente fer­ti­gen; die Pan­flöte.

Ablauf der Aktion (max. 120 min.):
– Ein­füh­rung
– Fer­ti­gen der Pan­flö­ten
– Füh­rung durch die Anlage
Die Kin­der dür­fen die Pan­flö­ten mit­neh­men. Diese Aktion ist für Schü­ler ab Kl. 5 geeig­net.


Flyer Muse­ums­päd­ago­gik

PDF-Download