„Amor von Heitersheim“ für Jürgen Ehret

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Als Anerkennung für sein langjähriges Engagement für die Villa urbana und die Villa artis erhält Jürgen Ehret den „Amor von Heitersheim“.

Als krönenden Abschluss der Veranstaltung zum Doppeljubiläum 25 Jahre Villa urbana und 15 Jahre Villa artis überraschte Bürgermeister Christoph Zachow den ehemaligen Bürgermeister Jürgen Ehret mit der Verleihung des „Amor von Heitersheim“. Der Amor sei in Heitersheim in vielfältiger Form allgegenwärtig als Symbol der römischen Vergangenheit, so Zachow. 

Im Zuge der Ausgrabungen kam die 7,5 Zentimeter große Bronzestatuette eines Amors zum Vorschein, der auf einem 2,5 Zentimeter hohen Sockel steht. Wahrscheinlich stammt die Figur von einem römischen Hausaltar. Als Auszeichnung wird die 1:1-Nachbildung der Statuette besonderen Förderern der Villa urbana verliehen.  Seit 1997 bekamen ihn 16 Personen. Bis 2009 nahm Jürgen Ehret 15 Ehrungen als Bürgermeister vor. Den bisher letzten verlieh sein Nachfolger Martin Löffler 2015 posthum an Manfred Schlegel. 

„Mit Professor Hans Ulrich Nuber, dem ehemaligen Leiter der Provinzialrömischen Archäologie der Universität Freiburg, habe ich vereinbart, dass wir uns den Amor nicht gegenseitig verleihen“, ließ Ehret wissen. Jetzt nahm er ihn jedoch erfreut entgegen und steht nun als 17. Amor-Träger auf der Ehrentafel in der Villa urbana. Gewürdigt wurden damit sein hartnäckiges Engagement und Verhandlungsgeschick sowie ein tragfähiges Netzwerk, mit dem es ihm gelang, die Villa urbana und die Villa artis zu dem zu machen, was sie heute ist. Blumen gab es für seine Frau Renate, die ihm unermüdlich den Rücken stärkte. Damit die Jubiläumsgäste nicht ganz ohne Andenken blieben, bekamen alle einen winzigen Amor als Pin zum Anstecken.

Redaktion

Sabine Model