Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 bis 40g. Die Flügelspannweite beträgt 25cm.
Das Männchen hat einen schwarzen Schnabel, das Weibchen zeigt einen orangefarbenen Unterschnabel.
Hört man seinen typischen Ruf, ein kurzer scharfer Pfiff, welcher wie "zii" oder "zji" bis "ziii" oder "zjiiii" klingt - dann ist er da.
Meist im Spätherbst, ab Ende Oktober kann man seit einigen Jahren den Eisvogel in Heitersheim am Sulzbach als auch in Gallenweiler am Eschbach beobachten.
Klare, langsam fließende Bäche mit guter Wasserqualität und genügendem Kleinfischbesatz sind ideale Bedingungen für diesen fliegenden Edelstein.
Solche Voraussetzungen findet er idealerweise entlang des Sulzbaches als auch am durch Gallenweiler fließenden Eschbach.
Es sind keine idealen Brutreviere, denn dafür bräuchte er Abbruchkanten Lehm- oder Lößwände um seine 50 - bis 90 cm langen und leicht ansteigenden Brutröhren zu graben, aber ideal zum überwintern.
Sein größter Feind ist das Eis. Wenn im Winter bereits die ersten Seen zufrieren, hat er doch an diesen fließenden Gewässern ideale Bedingungen genügend Nahrung zu finden.
Beim Beobachten am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, erkennt man bald seine Ansitzwarten und hat gute Möglichkeiten ihn beim Fischen zu sehen oder möglicherweise sogar zu fotografieren.
Der Name des spatzengroßen Eisvogels leiten manche aus dem althochdeutschen "eisan" für "schillern" oder "glänzen" ab. Er ist gleichzeitig ein Indikator für hervorragende Wasserqualität.
NABU Nördliches Markgräflerland
Text: Edgar Erler